Freitag, 11. April 2014

Die Südinsel und ihre Schätze – Part 3


Willkommen zum dritten und letzten Teil unserer Südinselreise!
Als wir den Kepler-track in Te-Anau (N° 11) beendet uns ein paar Tage erholt hatten, gings mit dem Bus zum Anfang des Routeburn-tracks (kurviger Teil über dem Wort „Queenstown“).
Auf diese Wanderung hatten wir uns besonders gefreut, da es in einer der schönsten und einzigartigsten Gegenden Neuseelands liegt.




Am Morgen der Abreise lag Frost in den Schatten der Bäume und man hatte dann doch mal wieder ein leichtes Kältegefühl, was wir Sonnenverwöhnten schon gar nicht mehr
richtig kannten.
Nach einer halben Stunde Laufen und der langsam steigenden Sonne konnte dann jedoch wieder alles bis aufs Shirt ausgezogen werden und der Schweiß floss in Strömen. Aber das Wetter stellte sich schnell als so ziemlich perfekt heraus, was sich zu unserem unglaublichen Glück auch nicht ändern sollte. :)
Der erste Tag der Wanderung führte also von „The Devide“ (Karte) bis zur „Lake McKenzie“- Campsite.

Aufstieg zum... 

"Key Summit"




Durch unglaubliche Waelder


Da kommt aus dem Berg...

... ein 174 m hoher Wasserfall, die "Earland Falls"





glasklares Wasser





zufaellig hat der Hubschrauber gerade die Hinterlassenschaften einer der wenigen Toiletten auf dem Track rausgeflogen




wieder zwischen einzigartigen Pflanzen...

bis zum "Lake McKenzie", unserem naechtlichen Lager



Am zweiten Tag erwartete uns wieder ein unglaublich blauer Himmel (was in Neuseeland sehr viel stärker ausgeprägt ist als in Europa) und alles was die Sonne hergeben konnte.
Von unserem nächtlichen Lager aus sollte es dann also über den „Lake Harris“ zur nächsten Unterkunft, der „Routeburn-Falls“-Hut, führen.

Lake McKenzie von oben



und weiter oben...




ueber den "Harris Saddle"

vorbei am "Lake Harris"





bis zur Ankunft an der "Routeburn-Falls-Hut"


Der letzte Tag führte uns wieder in Richtung Tal, wo wir durch vor Grün triefende Wälder unserem Ziel, dem „Routeburn-Shelter“, näher kamen. Begleitet hat diese letzten Stunden ein glasklarer Fluss, welcher an tieferen Stellen in türkisen und blauen Farbtönen schimmerte. 









Als nach drei Tagen und 32 km die Schoenheit dann doch auch ihr Ende hatte, wurden wir per Bus wieder nach Queenstown gefahren, von wo unsere Reise wieder in
Richtung Norden weitergehen sollte.
Aber zuvor geniesst die Bilder und die Waerme zu Hause! Wir nehmen in ein paar Stunden wieder die Faehre auf die Nordinsel, wo uns in knapp drei Wochen auch schon wieder der
Flieger erwartet :) Bis dahin machts gut, 

Jacob & Sophie

Dienstag, 8. April 2014

Die Südinsel und ihre Schätze – Part 2


Nachdem wir den Abel Tasman-track (Karte N° 2) also beendet hatten, blieben wir zwei Tage in dem nahegelegenen Örtchen „Takaka“ (N° 3), dem Zentrum der Golden Bay, um wieder Kraft zu sammeln und unsere Reise auf der Südinsel weiterzuführen. 




Von dort aus gings per Anhalter wieder zurück nach Nelson, um nach einer Nacht von dort aus den Bus über „Westport“ (N° 6), der größten Stadt an der Westküste, nach „Punakaiki“ (N° 7)
zu nehmen, wo wir uns die berühmten „Pancake-rocks“,
eine Küstenformation aus speziellen Steinen, anschauen sollten. 




Die national bekannten "Pancake-rocks" sind eine der geografischen Besonderheiten der Westkueste und auf jeden Fall einen Besuch wert. Bis heute kann sich die Wissenschaft nicht genau erklaeren,
wie sie entstanden sind

Ein Nachmittag an der rauen Westkueste Neuseelands
(von unserer Unterkunft aus)

 Nachdem auch hier eine Nacht direkt am Meer verbracht wurde, wurde weiter nach 
„Greymouth“ (N° 8) gestoppt, wo wir ehrlich gesagt nicht viel gemacht haben, da das Wetter, 
wie so üblich an der Westküste im Herbst, recht bescheiden war. 
Also gings nach zwei Nächten weiter in das kleine Städtchen „Franz Josef“ (N° 9), wo es einen der ehemalig größten Gletscher der Welt zu besichtigen gab. Ehemalig deshalb, weil er heute so gut wie verschwunden ist…


Auf dem Weg zum Gletscher... 

... wo sich ein Fluss aus sehr kaltem, grauem, aber mineralreichen Gletscherwasser seinen Weg bahnt

Durch schoene Waelder... 

... schliesslich zum Gletscher (das kleine Stueck oben links zwischen den Bergen). Leider konnten wir nicht weiter ran, da wir sonst zu spaet zum Bus nach Queenstown gekommen waeren


So siehts leider aus. 

Von Franz Josef aus folgte am nächsten Tag eine 7-stündige Serpentinen-Fahrt, die uns ins Zentrum des Fjodlands, „Queenstown“ (N° 10), brachte. 
Und auch wenn unser junger, russischer Fahrer für manchen Geschmack etwas rasch gefahren ist, sind wir doch sicher und auf jeden Fall überpünktlich angekommen. Und aus ca. 1000 m in das Tal auf Queenstown zu zufahren ist auf jeden Fall sehenswert!
Da wir für unseren nächsten Track jedoch einen Termin in „Te Anau“ (N° 11) hatten 
(ja, manche der Wanderungen muss man vorbuchen, weil Camping- /Hüttenplätze nur begrenzt 
verfügbar und zur Hauptsaison sehr gefragt sind), wurde nur eine Nacht in Queenstown verbracht, und dann weiter nach Te Anau gestoppt, wo uns der ca. 60 km lange,
vier-tägige „Kepler-track“ erwartete. 




Am fruehen Morgen in Te Anau

Die meiste Zeit des ersten Tages hat uns durch maerchenhafte, moosbewachsene Waelder gefuehrt



Bis nach einigen Stunden steilen Weges auf einmal die Baumgrenze abbrach und sich eine Berglandschaft aus Bueschen, Graesern und Felsen offenbarte



Blick auf Te Anau auf ca. 1300 m


Am zweiten Tag in einer der wenigen sichtbaren Momente

Als wir zwischendrin auf den "Forest-burn saddle" stiegen, erwarteten uns dort drei "Kea's", die einzige Art an Bergpapageien auf der Welt. Erstaunlich intelligente Voegel, die den Touri's auch gerne mal Schuhe oder Autoschluessel klauen

Die letzen zwei Tage sind wir schliesslich meist wieder durch vegetationsreiche Waelder gewandert, was sich zwar lang gezogen hat, aber doch durchaus sehenswert war




Leider hatte jemand vergessen, Ersatzbatterien für die Digicam mitzunehmen, weshalb die letzten drei Tage in recht bescheidenen drei Handybildern dokumentiert ist…
Der zweite und eigentlich sehenswerteste Tag über den Gipfel des „Mount Luxmore“ erwartete uns jedoch sowieso mit eisigen, starken Winden und teilweise ca. fünf Meter Sicht .
Öfters musste gut aufgepasst werden , damit der Wind einen nicht vom 80 cm schmalen Pfad den Abhang runter fegt…
Die letzten zwei Tage waren auch meistens von Abstieg und dem moosbewachsenen Wald des ersten Tages geprägt, was uns dann auch etwas lang gezogen vorkam.

Zurück vom Kepler Track mussten wir gezwungener Weise fünf Tage in Te Anau verbringen, weil wir die Nächste Wanderung im Fjordland-Nationalpark, dem „Routeburn-track“, nicht früher buchen konnten. Aber ich kann euch eins sagen, der war das Warten wert… ;)

Bis zum nächsten teil und unsere besten und liebsten Grüße,

Jacob & Sophie